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Schutz für die Alpen, nur eine Zukunftsvision?
Immer wieder zeigen uns Referate und Artikel in den Medien,
wie die Problematik zur derzeitigen Situation um den Umwelt- und Naturschutz
im Alpenraum steht.
Politische Fehlentscheidungen, Rückzugsgefechte, Ohnmacht gegenüber
starken wirtschaft-lichen Interessen, im Bezug auf Erschließungswünsche,
zeigen oft genug bittere Realität. Gleichzeitig wird aber auch die Notwendigkeit
des Schutzes der Alpen mit handfesten Begründungen unverblümt genannt.
Außerdem scheint es, daß die Öffentlichkeit vermehrt (auch in Österreich)
dem Schutz der Natur Vorrang gibt, gegenüber zu stark orientierten wirtschaftlichen
Interessen.
Auf verantwortungsvolle Politiker wird es in Zukunft ankommen, ob den
Alpen der Schutz zuteil wird, der ihnen als Groß-Biotop, in dem sich
in einem besonders sensiblen Bereich, z.B. Erneuerungen des Wasserhaushalts
u.a. abspielen bzw. abspielen müssen, längst hätte zuteil werden müssen.
Für unseren europäischen Lebensraum bedeuten Mittelgebirge und Alpen
ein unschätzbares und deshalb schützenswertes Gut, wo (wie in den Ozeanen)
eine dauernde, naturbedingte Regeneration (Flüsse und Seen mit eingeschlossen)
stattfindet.
Eine Sternstunde scheint sich anzubahnen, daß der Nationalpark-Gedanke
und die Idee zur Schaffung von Ruhezonen und Ruhegebieten mehr und mehr
Befürworter findet und sich allmählich durchsetzen sollte.
Für das Verständnis zu einem Sanften Tourismus, welcher mit der Umwelt
in der sich der Mensch aufhält, schonend umgeht und dadurch erhält,
muß weiter und mehr geworben werden.
Die europäische Umweltordnung bietet im "Fauna-Flora-Habitat" bzw. in
"Natura 2000" die Möglichkeit Schutzgebeite einzurichten. Das Fimbertal
mit dem Piz Val Gronda erfüllt dafür alle Voraussetzungen!
Gefunden:
Die Erde ist vollkommen,
sie kann nicht verbessert werden.
Wer sie verändern möchte,
wird sie zerstören.
Wer sie besitzen will,
verliert sie.
Konfuzius
Gelesen:
je technisch verfügbarer die Alpen (gemacht) werden,
desto erlebnismäßig wertloser werden sie auch:
Ein trauriger Sachverhalt!
Aus einem Brief von M. Walkner
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